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Katzen

Damit deine Katze lange vital, gesund und voller Lebensfreude bleibt.




Die Bedürfnisse der Katzen
Bevor eine Katze in eine Wohnung einzieht, sollte ein Kratzbaum und Toilette schon vorhanden sein. Am besten ist, immer eine Katzentoilette mehr aufzustellen, als Fellnasen in der Wohnung leben. Selbstverständlich ist, der Platz der Notdurft darf nicht neben der Futterstelle stehen. Wir Menschen speisen ja auch nicht auf dem Klo. Artgerecht ist, für die tierischen Mitbewohner muss immer Wasser und Futter zur Verfügung stehen. Katzen suchen mehrmals am Tag ihre Futterstelle auf, um eine Kleinigkeit zu fressen. Ist eine Katze über längere Zeit allein in der Wohnung, da ist die Anschaffung eines zweiten Tieres empfehlenswert. Zu zweit langweilen sich die Samtpfoten nicht, denn sie beschäftigen sich miteinander. Wichtig ist ein Kratzbaum. Da eine Wohnungskatze nicht ins Freie darf, muss sie hier ihre Krallen schärfen. Durch den Kratzbaum wird verhindert, dass sich die Tiere an den Möbeln zu schaffen machen. Katzen wollen beschäftigt werden und dazu gehört eine Auswahl an Spielzeug. Der angeborene Jagdtrieb sorgt dafür, dass auch eine Spielzeugmaus gefangen werden muss.

Besonders artgerecht ist die Katzenhaltung, wenn die Tiere in die freie Natur dürfen. Sie stromern durch die Gärten und menschliche Grenzen werden ignoriert. Dementsprechend muss auch das Katzenfutter eingekauft werden. So gibt es Angebote für reine Wohnungskatzen und Freigänger. Unterschieden wird ebenfalls zwischen Junior und Senior. Die Futterhersteller versorgen das Katzenfutter mit entsprechenden Kalorien. Niemand möchte eine fette und träge Katze im Haushalt haben.

Barf ist eine aufwendigere Form der Ernährung von Katzen. Das Nassfutter wird nicht gekauft, sondern selbst frisch zubereitet. Barf ist für die Fellnasen eine sehr gesunde Art der Ernährung. Das entsprechende Futter kann auch über einen Onlineshop bestellt werden. So sind beispielsweise Eintagsküken, Krabben oder Pferdefleisch im Angebot. Bei den Küken werden die männlichen Tiere nach dem Schlüpfen sofort getötet, da sie für die Industrie keinen Nutzen haben. Die entsprechende Nahrung kommt tiefgekühlt nach Hause. Portionsweise wird die entsprechende Mahlzeit aufgetaut und den Tieren serviert. Wichtig ist, das Futter darf nicht zu kalt sein. Ist Raumtemperatur erreicht, kann das Futter gereicht werden.

Ein weiterer wichtiger Punkt betrifft Katzen, welche ausschließlich in einer Wohnung leben. Die Stubentiger sind ständig am Putzen und verschlucken dadurch ihre eigenen Haare. Die Haare sammeln sich im Magen und würden ohne Gegenmaßnahme zum Tod führen. Deshalb fressen Freigänger das Gras von der Wiese. Diese Maßnahme bewirkt, dass das Fell rausgewürgt wird. In einer Wohnung wächst kein Gras, deshalb muss der Katzenhalter etwas tun. Eine Variante ist, Katzengras in einem Blumenkasten anzupflanzen. Hier haben Mieze und Kater die Möglichkeit, das notwendige Gras aufzunehmen. Da die erbrochene Nahrung kaum verdaut wurde, gibt es in der Wohnung auch keine Geruchsbelästigung. Im Handel wird eine Paste angeboten, welche für die Ausscheidung der Haare über den Darm sorgt.

Am Ende noch ein wichtiger Hinweis an Vegetarier. Katzen und Hunde sich echte Fleischfresser und können nicht zu vegetarischen Tieren umgepolt werden, denn dies wäre nicht artgerecht. Das Gleiche gilt für Kühe, denn diese Tiere werden niemals Fleischfresser.

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